Hans Eichel zu Gast am FHG

Schüler sprechen auf Augehöhe mit dem Politprofi und stellten dem SPD-Politiker Fragen zu aktuellen Themen. Hans Eichel ist nun schon der dritte bekannte Politiker, der zur Gesprächsreihe an das Radolfzeller Gymnasium gekommen ist.

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 Ein ehemaliger Finanzminister stellt sich der Diskussion: Hans Eichel im Gespräch mit den 17-jährigen Schülerinnen Antonia Bolln (links) und Vivien Götz vom Hecker-Gymnasium. Bild: Patrick Ganter

Hier ist der vollständige Bericht des SÜDKURIERS zu finden:

http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/Hans-Eichel-zu-Gast-am-Hecker-Gymnasium;art372455,7988119?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+suedkurier-radolfzell+%28suedkurier.de+-+Radolfzell%29

Und hier geht es zur Facebook-Seite von Seetauglich:

www.facebook.com/Seetauglich

Und hier ist der Bericht von Antonia Bolln:

Ein Plausch mit einem prominenten Politiker
Als es hieß, ich könne ja mit Vivien die Moderation der Seetauglich-Ausgabe mit dem ehemaligen Bundesfinanzminister Hans Eichel übernehmen, habe ich noch gehofft, dass sich jemand anderes meldet, damit dieser Kelch an mir vorüber geht. Aber als am Montag in der Zeitung das Interview angekündigt worden war, gab es kein Zurück mehr, denn Vivien und ich wurden namentlich genannt. Und so begann ich mich mit meiner Rolle anzufreunden und fand bald auch Gefallen daran, mit so einem großen Politiker vor so großem Publikum zu reden. Aus demselben Grund war mir dann aber am Mittwochmorgen auch mulmig zumute. Wir hatten das Interview zwar durchgeplant und unser  Lehrer, der Leiter des Projektes „Seetauglich“, Herr Ehlerding, hat uns so gut es ging unterstützt und geholfen, damit wir nicht unvorbereitet ins Interview gehen mussten. Am Mittwoch war ich trotzdem aufgeregt, auch wenn man mir mehrmals versicherte, Herr Eichel sei ein netter Mensch, der sicher Rücksicht auf unsere Unerfahrenheit nehmen würde. In der 5. Stunde begannen wir schließlich damit, die Bühne zu dekorieren, die zuvor vom Hausmeister und seinem gesamten Team aufgebaut worden war. Verena, Laura, Vivien, Herr Ehlerding und ich, das waren alle Leute aus dem Seetauglich Team, die vor Ort waren. Natürlich haben noch einige im Hintergrund gearbeitet, so hat zum Beispiel Felizitas ein tolles Banner erstellt, das zusammen mit blauen weißen und grauen Stoffbahnen die Bühne zierte. Auf der Bühne befanden sich außerdem ein Boot und einige Pflanzen. Nachdem wir die Bühne hergerichtet hatten, fuhren wir mit Herrn Ehlerding zum Bahnhof, um unseren Gast Hans Eichel abzuholen. Er begrüßte uns mit einem Handschlag und erzählte uns schon mal ein wenig von seinen Erfahrungen über die Region. Mein erster Eindruck war sehr positiv. Als wir in der Schule ankamen, gingen wir als erstes in das Büro der Schulleiterin, die unseren Gast persönlich begrüßen wollte. Dort plauderten wir auch noch ein bisschen und langsam bekam ich einen Eindruck von dem Menschen, den ich vor mir hatte. Hans Eichel war ein Politiker, ganz klar, aber auch freundlich und keinesfalls abgehoben. Nachdem Herr Ehlerding die Schüler und Gäste in der Aula gebeten hatte, sich zu setzen, gingen wir zusammen mit Herrn Eichel auf die Bühne. Nach einer kurzen Ansprache von unserer Schulleiterin, Frau Heller-Paulus, begann Vivien das Interview. Es war sehr aufregend, dort oben auf der Bühne zu sitzen und zu wissen, dass jeder dich beobachtet und dir zuhört. Herr Eichel hat alle Fragen ausführlich und gewissenhaft beantwortet, schweifte zwar zwischendrin manchmal ab, doch kam am Ende stets wieder auf die ursprüngliche Frage zurück. Dass er so lange auf eine Frage eingeht, damit hatten wir allerdings nicht gerechnet, deshalb strichen wir im Laufe des Interviews ein paar Fragen. Es kamen auch ein paar interessante Fragen aus dem Publikum auf. Manche Dinge, die er sagte, überraschten mich, zum Beispiel, dass man die NSA Affäre ganz nüchtern sehen müsse und sie nicht unnötig aufblasen sollte. Diese Sichtweise kannte ich zwar noch nicht, sie gefiel mir aber. Die 90 Minuten vergingen recht schnell für mich und so schlossen wir das Interview mit ein paar Fragen aus dem Publikum. Dann entließen wir die Zuhörer. Nachdem der Reporter vom Südkurier ein kurzes Interview mit Herrn Eichel geführt hatte, befragte er Vivien, mich und Herrn Ehlerding und später auch noch Verena und Laura, wie wir die Veranstaltung als Gastgeber wahrgenommen hatten. Ein anstrengender, aber gelungener Tag war vorbei. Er hinterließ ein gutes Gefühl in mir und außerdem etwas Stolz darüber, dass ich bei so einem Projekt mitgewirkt habe und dabei sogar auf der Bühne stand.

Antonia Bolln, K1