Survivaltraining Köln

20.-24.10.2014 für Lateinschüler

TAG 1, Montag: „Ankunft im Großstadtdschungel“
Motiviert und bepackt trafen sich die Lateinschüler der Klasse 10 um 8:30 Uhr in der Früh mit den begleitenden Lehrern Frau Bispinck, Herrn Stich und Herrn Henssler am Radolfzeller Bahnhof, um eine Reise in die römisch-germanische Vergangenheit zu starten.
Nach einer aufregenden Zugfahrt kamen wir ca. um 15 Uhr in unserer Jugendherberge in Köln-Deutz an und nutzten eine Stunde, um unsere Zimmer zu beziehen. Danach brachen wir auf, um mit unseren Stadtführerinnen Köln zu erkunden. Nun bekamen wir auch zum ersten Mal den Dom zu Gesicht und begutachteten ihn sogleich von innen.
Am Abend überraschte uns das vielfältige Essen in der Jugendherbergsmensa, bevor wir bis 22 Uhr die Stadt auf eigene Faust erkunden durften, was auch für kommende Tage gelten sollte.
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TAG 2, Dienstag: „Zurück in die Vergangenheit“
koeln_02Nach einem reichhaltigen Frühstück stand die Führung im römisch-germanischen Museum an. Hier übersetzten wir Grabinschriften, sahen prunkvolle Glaskunst und einen erstaunlich gut erhaltenen Mosaik-Boden.
Mittags verbrachten wir die Pausen meist in der Innenstadt, plünderten Einkaufsstraßen oder den DunkinDonut bzw. Subway, um gestärkt im unterirdischen Köln den Dingen auf den Grund zu gehen. Bei dieser Führung sahen wir das untere Stockwerk des schon am Morgen besuchten Museums und bestaunten das antike Prätorium Kölns.
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TAG 3, Mittwoch: „Finstere Vergangenheit“
Es hieß früh aufstehen, denn wir fuhren nach Bonn zum Haus der Geschichte, um uns mit der deutschen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Vom geteilten Deutschland, über die Wiedervereinigung bis zum heutigen Europa wurde uns die Geschichte veranschaulicht. Welche unmenschlichen Methoden bei ersterem für Verhöre von Verdächtigen genutzt wurden, sahen wir im NS-Dokumentationszentrum in Köln am Nachmittag.
Betroffen vom Schicksal der Insassen verlief der Abend für die meisten Schüler sehr ruhig.

TAG 4, Donnerstag: „Fun-Tag“
koeln_04Am Morgen freuten wir uns sehr auf den lang ersehnten Besuch des Schokoladenmuseums am Vormittag, wo wir nach der Geschichte der Kakao-Bohne noch in den Genuss kamen, die Schokolade aus dem 3m hohen Schokoladenbrunnen verkosten zu dürfen.
Wie jeden Tag nach einer Mittagspause ging es am Nachmittag mit dem zweiten Programmpunkt weiter: Ein Besuch im Museum für angewandte Kunst. Das Feedback der meisten war, dass ihre Erwartungen mit dem reinen „Stühle betrachten“ (woraus die Führung bestand) nicht erfüllt wurden.

TAG 5, Dienstag: „Final Countdown“
Das Motto war CARPE DIEM – Nutze den Tag. Also standen wir früh auf, um zu frühstücken und das Zimmer mit Gepäck noch richten zu können. Nachdem alle Türen geschlossen und Schlüssel abgegeben waren, konnten wir die Schüler, die noch in Köln verweilten um ihre Herbstferien dort zu verbringen, verabschieden.
Um 10 Uhr war die Zeit des Abschieds von einer wundervollen Stadt und den damit verbundenen Erinnerungen gekommen. Dankbar für die tolle Planung des Programms und der gesamten Studienfahrt begann eine turbulente Heimreise.
5 Tage. Großstadtdschungel. Überlebt.

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