Die Aufarbeitung und das Gedenken an den Nationalsozialismus und die grausame Herrschaft von Adolf Hitler über Deutschland ist eines der Kernthemen im Geschichtsunterricht der 9. Klasse am FHG. Doch wie war der Nationalsozialismus direkt vor unserer Haustür präsent, in unserer Heimatstadt?
Um dieser Frage auf den Grund zu gehen; besuchte die Klasse 9d des Friedrich-Hecker-Gymnasiums am 4. Februar 2026 von 12.30h bis ca. 14h mit ihrer Geschichtslehrerin Frau Bispinck sowie Herrn Breymeyer die laufende Ausstellung gemeinsam „Diktatur. Krieg. Und danach. Radolfzell 1933-1948“ im Stadtmuseum Radolfzell. In zwei Gruppen aufgeteilt, wurde uns in einer Führung das Leben im NS in unserer Heimatstadt gut und anhand vieler Ausstellungsstücke dieser Zeit verdeutlicht. Tatsächlich war Radolfzell mehr im Regime eingebunden, als wir uns das vielleicht davor gedacht, u.a. durch eine SS-Kaserne im heutigen Industriegebiet.
Die Exkursion war für alle Schüler sehr eindrücklich, da uns wieder mehr klar wurde, wie nah der NS wirklich in unserer Heimat gewesen war und das es deshalb umso wichtiger ist alles daran zu setzen, dass so etwas nie wieder in Deutschland passieren darf.
Von Moritz Lenhart-Höß (9d)