Freistilwerkstatt Konstanz: Zwei Tage voller Improvisation und Theater

Groß (Theater-AG_Mausefalle_2025_IMG_3918)
Foto: Weprich (FHG)

Am 23. und 24. März nahmen acht Schülerinnen des Friedrich-Hecker-Gymnasiums an der Freistilwerkstatt in Konstanz teil. Die Veranstaltung begann im Ellenrieder-Gymnasium, wo verschiedene Theater-Workshops für die teilnehmenden Gruppen angeboten wurden. Wir Schülerinnen des Friedrich-Hecker-Gymnasiums entschieden sich für den Bereich Improvisationstheater und setzten sich dort zwei Tage lang intensiv mit den Grundlagen und Möglichkeiten dieser besonderen Theaterform auseinander.

Bereits am ersten Tag stand neben dem Einstieg in die Theaterarbeit vor allem das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. Durch zahlreiche Spiele und Übungen aus dem Bereich der Improvisation entstand schnell eine offene und konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Die Teilnehmerinnen lernten, spontan auf neue Situationen zu reagieren, Ideen der anderen aufzugreifen und gemeinsam Szenen zu entwickeln, ohne auf ein festes Textbuch zurückgreifen zu können. Gerade diese Offenheit machte den Reiz des Improvisationstheaters aus: Jede Szene entstand aus dem Moment heraus und lebte von Kreativität, Aufmerksamkeit und Zusammenarbeit.

Auch am zweiten Tag wurde weiter mit verschiedenen Improvisationsspielen und Übungen gearbeitet. Dabei konnten wir das bereits Gelernte vertiefen und unsere Sicherheit im freien Spiel weiter ausbauen. Im Mittelpunkt standen erneut Spontaneität, Ausdruck und das Zusammenspiel innerhalb der Gruppe. Durch die praktische Arbeit wurde deutlich, wie wichtig Vertrauen, gegenseitiges Zuhören und schnelles Reagieren auf der Bühne sind. Gleichzeitig boten die Übungen viel Raum dafür, eigene Ideen einzubringen und sich auf neue, ungewohnte Spielsituationen einzulassen.

Ein besonderer Höhepunkt der Freistilwerkstatt war der Nachmittag des zweiten Tages. Dann wechselten die Teilnehmerinnen vom Ellenrieder-Gymnasium zur Spiegelhalle des Theater Konstanz, wo die Ergebnisse der verschiedenen Workshops präsentiert wurden. Dort hatten die Gruppen die Gelegenheit, Ausschnitte aus ihrer Arbeit vorzustellen und einen Einblick in das zu geben, womit sie sich während der beiden Tage beschäftigt hatten. Neben unserer Improvisationsgruppe traten auch weitere Gruppen auf, die sich mit anderen Themen und Formen des Theaters auseinandergesetzt hatten. So entstand ein vielseitiges und abwechslungsreiches Programm, das die Bandbreite der Theaterarbeit eindrucksvoll zeigte.

Für uns war die Teilnahme an der Freistilwerkstatt eine wertvolle Erfahrung. Wir konnten nicht nur neue Einblicke in das Improvisationstheater gewinnen, sondern auch erleben, wie eng Kreativität, Mut und Teamarbeit auf der Bühne miteinander verbunden sind. Gleichzeitig bot die Veranstaltung die Möglichkeit, mit Schülerinnen anderer Schulen zusammenzukommen, neue Eindrücke zu sammeln und Theater einmal ganz praktisch und unmittelbar zu erfahren.

Text: Mila Ernsberger, Klasse 9d

Consent Management Platform von Real Cookie Banner