Naturwissenschaft und Technik

Das Grundkonzept von NwT am FHG

  • NwT wird projektorientiert und fächerübergreifend unterrichtet.
  • Die beteiligten Fächer sind: Geographie, Biologie, Chemie, Physik.
  • In den ersten beiden Schuljahren werden 2 bis 3 Module unterrichtet.
    Im letzten Schuljahr werden nur noch zwei Module unterrichtet. Hinzu kommt eine projektartige Abschlussarbeit mit Präsentation.
  • Es werden im Schuljahr 4 Klassenarbeiten geschrieben.
  • Die Schüler führen ein Portfolio.
  • Eine NwT-Gruppe sollte maximal 23 Schüler umfassen.
  • Die Wochenstundenzahl beträgt 4 Wochenstunden und wird in der Regel in 2 Doppelstunden unterrichtet.

c_nwtDer Einstieg in den NwT-Unterricht in Kl. 10 bildete das Kurzprojekt „Bau einer Nudelbrücke“. Neben den Rahmenbedingungen

  • max. 500 g Spaghetti
  • so wenig Heißkleber wie möglich
  • Brückenbreite 10 cm
  • zu überspannende „Schlucht“ 60 cm

waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Zum Anschluss wurden die Brücken belastet.  Dabei hielt die stabilste Brücke 4 kg (für min. 10 sec) aus! Nach diesem Kurzprojekt stehen (je nach Klasse) noch die Themen „Messung der Vitalparameter“, „Statistische Auswertung von Wachstumsversuchen“ auf dem Programm. In diesem Kapitel wird gezielt das Auswerten von Versuchen mit einer großen Anzahl von Messwerten erlernt, was für die Facharbeit (je nach gewähltem Thema) von großem Nutzen sein kann. Die Facharbeit bildet den Abschluss des dreijährigen NwT-Unterrichts. Hier arbeiten die Schülerinnen und Schüler in zweier Gruppen an einem selbstgewählten Thema, bauen Geräte oder Versuchsapparaturen, führen Messreihen durch und erstellen dazu eine schriftliche Ausarbeitung. Zum Abschluss der Facharbeit findet in der Aula eine öffentliche Präsentation statt. Hierzu erstellt jede Gruppe einen Ausstellungstisch mit einem Poster und möglicherweise weiteren Produkten der Facharbeit, die dann den Besuchern vorgeführt werden. Alle Interessenten (Mitschüler, v.a. die künftigen 10. Klässler, Eltern und Lehrer) sind hierzu herzlich willkommen. Es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass es den Schülerinnen und Schülern Spaß macht, ihre eigene Arbeit vorzuführen und andererseits von anderen Gruppen zu erfahren, was dort gemacht wurde. Der genaue Terminplan und einen Einblick in die Themenliste der vergangenen Jahre stellen die Fachlehrer den Klassen zur Verfügung.