NEWS-AG Interview mit Frau Rötzer (BUFDI am FHG)

News-AG: Guten Tag Frau Rötzer. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für ein Interview mit uns genommen haben. Wir sind Moritz und Philipp von der News-AG und haben ein paar Fragen an Sie und Ihren aktuellen Beruf.

Frau Rötzer: Hallo Moritz, hallo Philipp. Ich freue mich, dass ich ein bisschen mit Euch reden darf und bin gespannt, was Ihr mir alles für Fragen stellt.

News-AG: Sie sind ja noch bis zu den Sommerferien Bufdiam FHG. Was ist denn eigentlich ein Bufdi?

Frau Rötzer: Ein Bufdi ist ein Bundesfreiwilliger, das heißt,ich arbeite hier in der Schule ehrenamtlich und engagiere mich so für die Gesellschaft.

News-AG: Wie sind Sie denn nach Ihrer Schulzeit auf die Idee gekommen, Bufdi zu werden?

Frau Rötzer: Also eigentlich habe ich nach meinem Abitur angefangen zu studieren, in Augsburg, und bin dafür eben extra nach Augsburg gezogen. Und dann kam ja Corona. Und das fand ich dann ein bisschen doof, dass ich dann ein, zweiSemester alleine in meiner Wohnung saß und keine Leute kennen gelernt habe. Und dann habe ich gesagt: ok, dann will ich irgendwas machen, wo ich weiß, dass ich täglich rauskomme und ich wieder unter Leuten bin.

News-AG: Verdienen Sie gerade auch etwas? Schließlich müssen Sie ja auch ihre Miete und so bezahlen?

Frau Rötzer: Also ich bekomme ein so genanntes Taschengeld; das kann bis zu 423 € betragen. Also das ist auch gesetzlich geregelt, dass es nicht mehr sein darf. Und ich bin eben wieder zu meinen Eltern gezogen, damit ich halt auch keine Miete zahlen muss. Ja, ist wieder wie in die Schule gehen.

News-AG: Was sind zurzeit Ihre Aufgaben am FHG?

Frau Rötzer: Also zurzeit bin ich hauptsächlich im Sekretariat. Ich helfe dort morgens mit, die Schülerkrankmeldungen, also die Abwesenheiten,einzutragen. Und am Mittag bin ich dann immer in der Hausaufgabenbetreuung. Da schaue ich einfach, dass alleSchüler, die angemeldet sind, da sind. Falls sie nicht kommen,rufe ich eben daheim an, dass die Schüler fehlen, und frage, ob was passiert ist oder ob die Eltern einfach eventuell nurvergessen haben, die Kinder krank zu melden. Ja, das sind eigentlich so meine Hauptaufgaben.

News-AG: Sicherlich überlegen sich viele unserer Zwölftklässler auch ein Jahr im Bundesfreiwilligendienst zu absolvieren. Können Sie das weiterempfehlen und wenn ja,warum?

Frau Rötzer: Ja, ich kann das definitiv nur weiterempfehlen. Weil ich persönlich finde, dass man viel reifer wird, wenn man wirklich mal 39 oder 40 Stunden die Woche arbeitet. Dann bekommt man wirklich mal mit, wie das eigentlich ist, und merkt auch, wie anstrengend das ist. Das kann man sich gar nicht vorstellen, als Schüler. Deswegen würde ich sagen, das sollte eigentlich jeder machen nach der Schule, um einfach auch Erfahrungen zu sammeln, praktische Erfahrung.

News-AG: Welches waren in Ihrer Schule Ihre Lieblingsfächer?

Frau Rötzer: Mathe. Und Gestaltungs- und Medientechnik. Also ich war auf dem Technischen Gymnasium und hatte da eben das Profilfach Gestaltungs- und Medientechnik gewählt. Und das hat mir eigentlich auch sehr, sehr gut gefallen.

News-AG: Sie werden ja nach diesem Schuljahr die Schuleverlassen. Wie sehen nun ihre Pläne für die Zukunft aus?

Frau Rötzer: Also ich würde ganz gerne ein Architektur-Studium machen. Ich habe gemerkt, dass mir der Lehrerjob ein bisschen zu anstrengend ist (alle lachen). Weil ich finde,so eine ganze Klasse unter Kontrolle zu halten, kann wirklich sehr, sehr anstrengend sein. Ja, und ich hoffe, dass mein Studium dann klappt.

News-AG: Da wünschen wir Ihnen natürlich jeden erdenklichen Erfolg und viel Freude dabei. Gibt es etwas, dassSie dem FHG zum Abschied noch mit auf den Weg gebenwollen?

Frau Rötzer: Bleibt so wie Ihr seid. Ich finde die Schüler hier toll, ich finde die Lehrer hier toll. Das ganze Schulleitungsteam ist supernett. Und Euch allen natürlich ganz viel Erfolg in der Schule, dass ihr hier gut weiterkommt und das FHG erfolgreich meistert.

News-AG: So, das war`s auch schon. Vielen Dank für das Interview. Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag!

 

Von Moritz Lenhart-Höß und Philipp Reinke von der News-AG